Donnerstag, 26. Dezember 2019

STEINMEIER FÜRCHTET UM DIE DEMOKRATIE — er sollte lieber Neuwahlen empfehlen!

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Die viel zu vielen Deutschen, die mittlerweile die DEMOKRATIE NICHT MEHR FÜR DIE BESTE STAATSFORM halten, unterliegen einem Irrtum: Sie sind nicht gegen die Demokratie, sondern nur gegen die Willkürherrschaft Merkels, die ihnen dummdreist als Demokratie verkauft wird.

Denn unter Merkel, die sich nicht einmal an Parteitagsbeschlüsse gebunden fühlt, ging die Staatsgewalt nicht vom Volke aus, sondern basierte auf den romantischen Mädchenwunschvorstellungen der Pastorentochter und früheren FDJ-Sekretärin für Propaganda namens Angela Merkel.

2015 wurde Merkel nicht überrumpelt, alle diesbezüglichen Ausreden sind gelogen. Vielmehr wusste Merkel seit 2013 und 2014 ganz genau, was da kommen wird, und sie unternahm vorsätzlich nichts, nicht einmal Rechtsverordnungen hat sie geändert. Und im Sommerinterview des Jahres 2015 erklärte sie — Monate vor der Invasion -, dass die Bewährungsprobe für Europa erst noch kommen werde: Merkel wollte die Syrer, die nach den Vorgaben der Genfer Flüchtlingskonvention niemals nach Deutschland hätten einreisen dürfen, spätestens in der Türkei befanden sie sich nicht mehr in einem Kriegsgebiet (!), und auch nach dem Grundgesetz, das die Asylgewährung für Kriegsflüchtlinge ausdrücklich ausschließt, hatten diese Leute hier nichts zu suchen; auch nach dem Dublin-Verfahren war jede Befassung mit diesen Illegalen ausgeschlossen.

Aber Merkel wollte diese Leute, weil sie >>mittels dieser Massen eine generelle Möglichkeit der Einreise für alle und jeden nach Europa ertricksen, erschleichen und erreichen wollte<<:

Jeder, der glaubt, dass es ihm in Europa besser gehen könnte, sollte kommen und bleiben dürfen. Es ging Merkel nicht um Asyl für wirklich individuell Verfolgte, sondern um Wohlfahrt für jeden in dieser Welt (unter anderem für ganz Afrika: Stichwort „Merkels Afrikapolitik“), genau dies ist durch die Handlungen, Reden und sogar durch die von der Bundesregierung veranlassten Werbespots im Fernsehen eindeutig dokumentiert. Nach Merkels Plan sollte Deutschland in Vorleistung gehen und sehr viele aufnehmen, um dann in einem zweiten Schritt einen Zwangsverteilungsschlüssel für die ganze EU durchzusetzen, der die offenen Grenzen und freie Zuwanderungsmöglichkeit (Merkel sagte: „Alle, die kommen, werden auch bleiben, also müssen wir sie integrieren“.) verstetigt und auf Dauer möglich gemacht hätte.

Dass die Bürger mit Merkels Amtsmissbrauch, ihrem permanenten Eidbruch, ihrem Verfassungsbruch, sie überging ihre eigene Partei und Fraktion, ihrem millionenfachen Rechtsbruch und ihrer Untreue in Milliardenhöhe nicht einverstanden sein können, versteht sich von selbst.

Dass Bürgern ohne ihre Zustimmung kulturfremde Illegale vor die Haustür gesetzt wurden, in der Mehrzahl junge Männer, die ihrer Verantwortung in ihrer Herkunftsregion nicht gerecht werden wollten oder schlicht nur auf Abenteuer aus waren, ist ein extremer Übergriff. Und wenn den Bürgern dann gesagt wird, dass derlei Geschehnisse mit Demokratie zu tun haben und mit Demokratie sogar gleichzusetzen wären, ja dann wäre ich auch ein strikter Gegner der Demokratie.

Der Punkt ist aber, dass die Politik Merkels mit Demokratie und Rechtsstaatlichkeit rein gar nichts zu tun hat, und >>die einzige Ungeheuerlichkeit besteht darin, dass diese Kriminelle namens Merkel immer noch Kanzlerin ist, anstatt längst lebenslänglich im Zuchthaus zu sitzen<<!

In Steinmeiers Rede war der ANTISEMITISMUS ein weiteres Thema, und eigenartigerweise verknüpfte Steinmeier die Frage der Demokratie mit der Frage des Antisemitismus. Diesen Zusammenhang halte ich für fragwürdig und für sachlich falsch. Eine Gleichsetzung von Antisemitismus und Demokratieablehnung sollte zukünftig unterlassen werden.

Denn Antisemitismus gibt es seit der Befreiung der Juden aus der Babylonischen Gefangenschaft (durch die Perser im 6. Jh. v. Chr.): Seinerzeit wurde von den Juden, inspiriert durch den persischen Staatsgott Ahura Mazda, eine neue Theologie entwickelt, und diese in mehreren Schüben sich präzisierende >>neue jüdische Theologie unterschied erheblich von allen anderen Glaubensvorstellungen<<. Das daraus resultierende extrem selbstbewusste egozentrische Selbst- und Weltverständnis der Juden provozierte, und dieser Umstand verursachte allen Antisemitismus.

Auch die dann einsetzende eigentliche Geschichte der Juden — von den Anfängen in Babylon und Jerusalem über die Zerstörung des Zweiten Tempels (70 n. Chr.), die dann folgende, spätestens seit dem 2. Jh. n. Chr. vollendete Diaspora bis hin zur Staatsgründung Israels (1948) — ist nur aus dieser „theologischen Sonderstellung“ beziehungsweise der dadurch bedingten Interaktion mit dem jeweiligen jüdischen Umfeld zu erklären.

Die Gleichsetzung von Antisemitismus und Demokratiefeindlichkeit macht somit keinen Sinn, und die vermutlich von Steinmeier mitgedachte Verkürzung, wonach Antisemitismus gleich Nationalsozialismus und damit Faschismus und Abschaffung der Demokratie sein könnte, ist allzu wohlfeil und „hingebogen“.

Mit solchen Konstrukten und beliebigen Gleichsetzungen wird man nichts und niemand gerecht. Vielmehr >>sollte man betreffs Holocaust endlich die historischen Fakten zur Kenntnis nehmen<< und klarstellen, dass Hitler anfangs keineswegs eine Tötungsabsicht der Juden hatte!
Richtig ist vielmehr, dass Hitler „jene, die überall ein Zuhause haben“, loswerden wollte, und es gab wiederholt Bemühungen die Juden außer Landes zu schaffen: Geplant war unter anderem die Ansiedlung aller deutschen Juden auf Madagaskar; aber alle Bemühung misslang, nur Uruquay war bereit 400 Juden aufzunehmen, kein anderes Land wollte sie einreisen lassen, niemand wollte die deutschen Juden haben.

Und erst in einer zweiten Phase als klar war, dass man die Juden nicht loswerden wird, wechselte Hitler seine Strategie und, beginnend etwa ab 1938, sah er die Juden als Faustpfand: Hitler glaubte, dass er mit Hilfe der JUDEN, die er ALS GEISELN kennzeichnen und mit Kriegsbeginn zunehmend (in Lagern und Ghettos) internieren ließ, DIE AMERIKANER AM KRIEGSEINTRITT HINDERN KÖNNTE, weil, so das Kalkül Hitlers, „das Weltjudentum die Tötung der von ihm festgehaltenen jüdischen Geiseln nicht zulassen würde“.

In seiner Sportpalastrede vom 31.01.1939 machte Hitler seine Geiselnahme und diesbezügliche Erpressung der USA für alle Welt öffentlich: „Sollte es dem Weltjudentum noch einmal gelingen … in einen Weltkrieg .., dann wird dies … der Vernichtung der jüdischen Rasse …“ (!), und folgerichtig, genau wie von Hitler angedroht, fand nach dem Kriegseintritt der Amerikaner die Wannseekonferenz (20.01.1942) und daraus folgend die industrielle Vernichtung der Juden statt.

Solange in Deutschland landauf landab der seit Jahrzehnten verzapfte Unsinn über Hitlers Planungen erzählt wird, es wird ja so getan als hätte Hitler aus rassischen Gründen ohne irgendeinen anderen Grund Juden von Anfang ermorden wollen, was grundfalsch ist (>>nichts davon steht in „Mein Kampf“<< und in Wien hatte Hitler gute Beziehungen zu Juden), wird man der Geschichte nicht gerecht und sitzt einem albernen Geschwätz auf, das mit der Wirklichkeit und den Tatsachen nichts zu tun hat!
 
Denn Geiselnahmen und die Hinrichtung der Geiseln im Falle kriegerischer Handlungen waren eine seit Jahrtausenden übliche archaische Praxis. Und auch die von den Neubabyloniern gefangenen Juden, also die bereits oben erwähnten „Juden in der Babylonischen Gefangenschaft“, waren nichts anderes als Geiseln der Neubabylonier, die im Falle kriegerischer Handlungen der Israeliten in Jerusalem zur Strafe und Vergeltung hingerichtet worden wären:

Die Juden in Babylon waren für die Neubabylonier (wie die Juden für Hitler) der Garant, dass die Juden in Jerusalem keinen Krieg gegen Neubabylonien wagen würden -, der Unterschied besteht nur darin, dass Hitler keine Ahnung hatte, das von ihm unterstellte „Weltjudentum“, das die ganze Welt beherrscht und auch den Kriegswillen der Amerikaner steuert, gab es gar nicht, und so misslangen alle seine verbrecherischen Pläne vollends.

Dass es innerhalb dieser eben erwähnten, öffentlich postulierten Halbwahrheiten und Desinformationen junge Bürger gibt, die den ständigen Übergriffen durch Kriminelle wie Merkel nicht mehr gewachsen sind und heillos verwirrt und in der Sache vollständig ahnungslos unüberlegt und unsinnig Gewalthandlungen ausüben, wie in Halle, ist für mich nachvollziehbar.

Denn es ist >von der Politik zu erwarten, dass sie redlich und integer ist<, und es ist vollkommen ausgeschlossen, dass alle Bürger in Zuständen eines permanenten Missbrauchs wie unter Merkel die Nerven behalten und bei Verstand bleiben.

Endgültig dubios, aberwitzig und absurd wird es, wenn man, wie geschehen, von politischer Seite jüdische Vertreter in Deutschland erklären lässt, dass >>das Vorhandensein von Juden in Deutschland mit der Demokratie gleichzusetzen wäre<<, und wer keine Juden in Deutschland, also keine Demokratie wolle, der habe die Möglichkeit Deutschland und damit die Demokratie zu verlassen.

Diese Gleichsetzung von Juden und Demokratie ist Realsatire, da sich die Logik dieser Annahme nicht erschließt. Denn auch dann, wenn in Deutschland kein einziger Jude leben würde, wäre oder bliebe Deutschland eine Demokratie — die behauptete Relation oder Kausalität existiert schlicht nicht. Die Demokratie hat keine Anwesenheit von Juden zur Voraussetzung!

Mit derlei politisch verabredeten, lächerlich dümmlichen Ergüssen (wie der Gleichsetzung von Juden und Demokratie) durch jüdische Vertreter blamiert sich die deutsche Politik nur selbst. Zudem, die meisten heute in Deutschland lebenden Juden sind gar keine. Sie sind vielmehr Russlanddeutsche, denen man bei und nach ihrer Übersiedlung ihr Judentum nachgesagt oder angedichtet hat, und das jüdische Religionsrecht, das jeden zum Juden macht, der verwandtschaftlich einmal eine jüdische Vorfahrin hatte, auch >>Merkel ist nach jüdischem Recht definitiv eine Jüdin<< (ich habe dies selbst nachvollzogen), erlaubt diesbezüglich jede auch nur denkbare Beliebigkeit, Entscheidung und Behauptung.

Es geht also bei den Juden in Deutschland nicht um eine „alte gewachsene Tradition“, so wird ja suggeriert und unterstellt, sondern um Kasperletheater; ihre Existenz ist in der Masse nur eine politische Willkür, die mit viel Steuergeld künstlich hergestellt und aufrechterhalten wird — man wollte sich von Politikerseite “mal ein bisschen mehr jüdisches Leben in Deutschland gönnen” —, und der neueste diesbezügliche Unfug besteht in der Einstellung von 50 Rabbis bei der Bundeswehr für angeblich deutlich unter 300 jüdische Soldaten:

Das alles ist absurder Zirkus oder auch „ein Kulturzoo“: Wir basteln Gemeinschaften und veranstalten folkloristisch religiöse Zeremonien und erbauen uns am von uns selbst künstlich geschaffenen Geschehen, das wir dann (krass wahrheitswidrig) zur gesellschaftlich authentischen Wirklichkeit erklären und erheben. Dass die Bürger innerhalb dieses anscheinend nie endenden Irrsinns, dieser Dummheit und dieser Irrationalität nicht mehr zurechtkommen und an diesem Land verzweifeln oder sogar verrückt werden und — selbst gänzlich verworren wie in Halle — im Einzelfall sogar Gewalttaten begehen, sollte nach meiner Meinung niemand verwundern.

Denn, daran sollte Steinmeier denken, eine souveräne Bürgerschaft hat eine integre Politik zur unabdingbaren Voraussetzung:

Merkel muss endlich weg und lebenslänglich in Haft!

Wir brauchen die Säuberung und den Neuanfang; mit den bisherigen Lügen wird es keine Zukunft in Deutschland geben!


Übrigens, die erwähnte>PROVOKATION DER JÜDISCHEN THEOLOGIE<besteht darin, dass die Verheißung diesseitig ist, weil der Gehorsam gegenüber Gott, im heutigen rabbinischen Judentum bedeutet dies die Befolgung der zahlreichen äußerlich zu befolgenden Vorschriften, das Wohlergehen der Nachkommen (bis ins dritte und vierte Glied) auf Erden zur Folge hat (keine andere Religion hat einen solchen stammes- und familienbezogenen, gewissermaßen „rassistischen Heilsgedanken“ in dieser Radikalität eingeführt),

und daraus folgt, da der ursprünglich ganz gewöhnliche judäische Stammes- und Staatsgott, wie es seinerzeit hunderte nebeneinander gab, ab der bereits beschriebenen Zäsur in Babylon (6. Jh. v. Chr.) ZUM ALLEIN EXISTIERENDEN GOTT ERKLÄRT WURDE, DER ABER NUR MIT DEN JUDEN EINEN BUND HAT, kurz aus der neuen Theologie folgt, dass >NUR DIE JUDEN SUBJEKT DER GESCHICHTE SIND<!

Denn nur mit den Juden führt Gott einen Dialog, nur mit ihnen hat er einen Bund, und alle anderen Völker sind in diesem Konzept entweder Diener der Juden, das Versprechen, dass frühere Feinde der Juden den Juden dienen werden, ist Teil der Verheißung, oder andere Völker werden vom jüdischen Gott geschickt, um die Juden (wegen ihres Ungehorsams gegenüber Gott) zu bestrafen.

Es versteht sich, dass es auch für den Holocaust einen theologischen Grund geben muss; die Deutschen können ja als Nichtjuden (rein jüdisch theologisch gedacht) kein Handelnder, kein Subjekt und kein Täter vor Gott sein.
Und als Grund für den Holocaust wird einhellig die Integration und Assimilierung der Juden, langsam beginnend ab Napoleon, in den jeweiligen Nationalstaaten genannt. Im Ersten Weltkrieg >kämpften sogar deutsche Juden gegen französische Juden< in eigenen Bataillonen als ganz normale nationalstaatliche Einheiten — DAMIT WAR DER BUND MIT GOTT ENDGÜLTIG GEBROCHEN, “ein >Volk der Juden<, das Bundespartner mit Gott sein sollte, gab es unter diesen Bedinungen ganz gewiss nicht mehr”, und der Holocaust war (theologisch verstanden) die Strafe dafür!

Bis in die Neuzeit bestand die Provokation (des ganz anderen jüdischen Glaubens) zusätzlich auch daran, dass Juden nie allein kamen — sie brauchen immer >mindestens zehn Männer<, um eine gültige Synagogenzeremonie abhalten zu können -, und alle männlichen Juden mussten (spätestens seit der Dominanz des pharisäischen und schließlich rabbinischen Judentums) lesen können, das heißt sie waren der Lokalbevölkerung fast überall haushoch überlegen und verfügten über ihre Kontakte zu anderen Gemeinden zudem über ein natürliches Netzwerk, das ihnen weitere Vorteile bot.

Im Ergebnis war die Geschichte der Juden sehr wechselhaft, es gab auch immer wieder lange Blütezeiten. Aber diese Besonderheit blieb und „dieses Ganz-anders-Sein“, diese spezifisch einmaligen Vorstellungen im Judentum haben mit dem Christentum nicht viel beziehungsweise eigentlich gar nichts zu tun haben: Es gibt im Judentum KEINEN ALLMÄCHTIGEN GOTT, es gibt kein jenseitiges Himmelreich, kein Jüngstes Gericht für alle, keine Hölle, und die Auferstehungslehre war zur Zeit Jesu ein offiziell abgelehnter Sektenglaube der Phärisäer, und die von den Pharisäern angenommene Auferstehung bezog sich nur auf wenige, vor allem auf jene, die sich in den Nähe des auf Erden wandelnden Messias befinden, man >>steht also wieder auf die Erde auf<<, und die Voraussetzung für die Auferstehung wäre unter anderem ein vollständig erhaltenes Skelett.

Alle Aussagen der christlichen Glaubensbekenntnisse könnten Juden nicht mittragen. Denn im Unterschied zu Jesus sind ihre religiösen Inhalte von dieser Welt und diesseitig: Das ewige Leben sind die eigenen Kinder, und Frömmigkeit ist genau genommen eine Form der Elternliebe. Denn der Lohn für die Befolgung der Gebote Gottes ist weniger das eigene Glück, sondern weit mehr das irdische Wohlergehen der eigenen Nachkommen (Judentum ist auch eine Sonderform der Karmalehre). Auch ist die Ehe im Judentum Pflicht; Enthaltsamkeit oder gar Keuschheit sind kein Ideal wie im Christentum und Buddhismus, sondern verboten: Geschlechtsverkehr ist religiöse Pflicht (kein Same des Mannes darf sich außerhalb “des dafür vorgesehenen Gefäßes”, also außerhalb der Frau, ergießen): Nach dem mosaischen Gesetz ist ein geschlechtsreifer lediger Mann religiös unrein, das heißt er ist kein Mitglied der Gesellschaft und muss alle sakralen Bereiche physisch meiden.

Diese Besonderheiten des jüdischen Glaubens gaben immer wieder Anlass oder auch nur den Vorwand für Konflikte, und hinzu kamen religionsspezifische Gründe im Christentum und im Islam für die Ablehnung der Juden, die sich in der Geschichte ebenfalls auswirkten.
Und bekanntermaßen wurde genau aus diesen Gründen der Staat Israel als sichere Heimstatt für alle Juden gegründet (nach den Vorstellungen und Maximen Theodor Herzls).
Vielleicht auch noch von Interesse:

Das Judentum kennt auch keine Nächstenliebe im christlichen Sinne: Wie im neutestamentlichen Gleichnis vom barmherzigen Samariter korrekt nachzulesen, gingen der jüdische Levit (Tempeldiener) und der Priester (Cohen), der im jüdischen Tempel die Tieropfer darzubringen hatte, auf ihrem Weg zum Tempel am halbtot daliegenden Mann vorbei, weil sie ALS LEVIT oder PRIESTER MIT BLUT, MIT STERBEN ODER GAR MIT TOTEN NICHTS ZU TUN HABEN DURFTEN (sie hätten sich religiös unrein gemacht, wenn sie sich des Mannes angenommen hätten, und dies war zu Jesu Zeit die korrekte Befolgung der vom jüdischen Gott verlangten Verhaltensweisen).
Der Samariter, also der Mann aus Samaria (die Landschaft rund um Nablus), konnte sich dagegen um den Mann kümmern, weil er „dem alten Glauben“ anhing, also jenen Vorstellungen, die vor der erwähnten „Transformation in Babylon“ als Glaube der im Königreich Israel und Juda lebenden Bewohner üblich waren.

Erst recht kennt das Judentum keine Feindesliebe, die im Christentum als Überspitzung der Nächstenliebe propagiert wird. Unstrittig galt nur „die Goldene Regel“ („was du nicht willst, was man dir tut, das füg auch keinem anderem zu“): Man solle den anderen korrekt und mit Zuwendung behandeln, denn „er ist wie du“ (Hillel der Ältere; er war, etwa im 4. Jh. v. Chr., Schreiber in Babylon, ging dann nach Jerusalem, „brachte das Gesetz“ und hatte in der Folge in Jerusalem eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung des jüdischen Glaubens).

Es wäre sinnvoll und sehr nützlich, wenn man von den in Deutschland diesbezüglich üblichen Traumtänzereien und frei ausgedachten Legenden Abschied nehmen würde, auch auf neue beschönigende Unwahrheiten verzichtet und einfach mal die Tatsachen erwähnt und die Wirklichkeit als solche anerkennt.

Vertiefend:
Merkel hat ihr Amt für ihre perverse Ideologie missbraucht: https://martinhilperts.blogspot.com/2019/11/merkel-zerstoert-die-cdu-auf-dem-cdu.html

Donnerstag, 5. Dezember 2019

DIE TALIBAN KÖNNEN IHRE NIEDERLAGE NICHT DENKEN UND SIND DESHALB UNBESIEGBAR!




AKK ist in Kundus bei deutschen Soldaten, und dort ist die Ratlosigkeit überall spürbar, weil die Islamisten und dabei letztendlich maßgeblich die Taliban die Regeln nicht beachten, die man in Europa erwarten würde.

Eine zur Kapitulation zwingende militärische Niederlage ist für die Taliban nie eingetreten, weil große Verluste und sogar der Verlust des eigenen Staatsgebiets am religiösen Auftrag, den sie sich selbst gegeben beziehungsweise den sie (im Gehorsam gegenüber Allah) eigenständig angenommen haben, nichts ändert: “Die Pflicht zum Dschihad ist erst vorbei, wenn der Islam gesiegt hat”, und deshalb hat es auch keine Bedeutung wie lange dieser Krieg noch dauert.

Nach westlichen Maßstäben
würde eine Armee und die ihr zugeordnete politische Organisation einlenken, wenn ihre eigene militärische Handlungsfähigkeit entscheidend eingeschränkt wurde, und in Europa würde man dann erwarten, dass nach einigermaßen akzeptablen Regeln über die Friedensbedingungen und die weitere Zukunft durch den Sieger allein oder besser in Absprache mit dem Siegern entschieden wird.

Ganz anders in Afghanistan:
Denn die >>faktische militärische Situation hat (für das Selbstverständnis der Taliban) keinerlei Bedeutung<<. Eine äußere Situation, die ihre Niederlage definieren würde, ist, sogar im Falle ihrer physischen Auslöschung (Völkermord), für die Taliban gar nicht denkbar.
Vielmehr empfinden die Afghanen unabhängig vom Kriegsglück EINEN HEILIGEN AUFTRAG, >>“verloren” hätten sie demzufolge nur dann, wenn sie aufgeben würden, also dem Auftrag und Gebot Allahs nicht mehr gehorsam wären<<, und >diese Gedankengänge sind Konsens in Afghanistan<, das heißt sie sind überall und in (fast) jeder afghanischen Frau, die ihre Söhne geben (opfern) würde, und in vielen jungen Afghanen, die für den Islam kämpfen wollten, aktivierbar und dies auch nach einer mehrjährigen “Ruhephase”, in der in Afghanistan ganz andere politische Verhältnisse vorlagen und offiziell ganz andere Diskurse stattfanden: Fällt ein Soldat der Regierungstruppen, dann ist dies ein großer Verlust für seine Eltern, denn der Sohn sollte die Altersversorgung seiner Eltern sichern; stirbt aber derselbe Sohn auf Seiten der Taliban, dann ist nicht nur er selbst im Paradies, sondern auch seine Eltern sind dem verheißenen Paradies deutlich näher gerückt — dieser Unterschied ist fundamental und über alle Maßen sinnstiftend und bedeutungsgeladen.

Und auf dieser ideologischen Grundlage, die auch durch wohlwollendes praktisches Handeln flankiert wird, so müssen beispielsweise alle gläubigen Muslime den alternden Eltern von Märtyrern in der Not materiell beistehen, “bewegen sich die Taliban wie Fische im Wasser” (abgewandeltes Mao-Zitat), weil sie auf ein ganz tiefes Einvernehmen und breites Selbstverständnis bauen können und auch auf diese “typisch orientalische >Geschmeidigkeit<” setzen, die es afghanischen Bauern problemlos erlaubt zugleich mit den Regierungstruppen und den Taliban bestens auszukommen. Fragt man die einfachen Afghanen aber nach ihrem Favoriten, dann würden sie ehrlicherweise die Taliban nennen: Denn die Taliban verkörpern “das Ideal der einfachen Afghanen” in einer >Mischung aus Gläubigkeit, Gelehrsamkeit und Unbestechlichkeit< -, jedenfalls konnten die Taliban genau diesen Ruf meist aufrecht erhalten, und sie unterscheiden sich dadurch diametral von der korrupten Regierung in Kabul, die sich nur durch Ungläubige an der Macht halten kann.

Unendlich viele weitere Details ließen sich vortragen, und das Ergebnis all dessen ist klar: Wenn sich Afghanen nach einem Selbstmordanschlag auf Einrichtungen westlicher Institutionen in Kabul nicht über die Taliban aufregen, die den Anschlag verübten, sondern wütend und alles kurz und klein schlagend ihrerseits genau jene Einrichtungen (des Westens) angreifen, die Stunden zuvor durch die Taliban per Bombenanschlag und bewaffnetem Angriff attackiert worden waren, dann sollte auch der verstockteste Westler seine “wohlfeilen ÜBERTRAGUNGEN” endlich sein lassen und zur Kenntnis nehmen, dass Afghanistan eben nicht Deutschland ist.

Alles menschliche Interagieren basiert auf >der Art des Denkens der betreffenden Personen<, und “diese Art des Denkens” unterscheidet sich in Afghanistan ganz erheblich von den Üblichkeiten in Europa oder den USA, und >>diese Trivialität ist endlich zur Kenntnis zu nehmen<<!



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Dienstag, 3. Dezember 2019

AUCH IN AFGHANISTAN WERDEN ILLUSIONEN NICHT BESSER, WENN MAN AN IHNEN FESTHÄLT!

AKK bei Bundeswehrsoldaten in Afghanistan (Bild aus focus-Magazin, siehe Link unten)
Afghanistan ist nicht zu befrieden, jedenfalls nicht in einem modernen westlichen Sinne, und deshalb ist jedes >Durchhalten< eine Idiotie und sogar eine Verantwortungslosigkeit gegenüber den Soldaten.

Ich kenne Afghanistan sehr gut, und offensichtlich findet die Regierung keine kompetenten Ratgeber, die ihr Afghanistan erklären. Aber wenn der afghanische Präsident GHANI in einer seiner letzten Ansprachen behauptet, dass INNERHALB VON DREI MONATEN GANZ AFGHANISTAN VON TERRORMILIZEN BEFREIT SEIN WIRD und dies mit großem emotionalen Pathos und augenscheinlicher Gewissheit, und wenn auch Monate nach der letzten Wahl die neue Regierung bis heute immer noch nicht feststeht, weil „die Auszählung der Wählerstimmen“ noch nicht abgeschlossen sein soll, dann sollte jedem klar sein, dass man es mit einem Gegenüber zu tun hat, das in keiner Weise beim Wort oder ernst genommen werden sollte.

„Erfolg“ ist immer nur möglich, wenn „analog der vorhandenen Strukturen“ gedacht und gehandelt wird, und diese sind in Afghanistan eindeutig: >Die Taliban werden siegen<, das sage ich seit Beginn des Afghanistankrieges, nur „das Geld des Westens erkauft diesbezüglich einen zeitlichen Aufschub“, und es hat somit nur um die Frage zu gehen wie erreicht werden kann, dass dabei, also im Falle einer zukünftigen Talibanherrschaft, die Araber, also der IS und Al Qaida, keinen Einfluss haben beziehungsweise aus Afghanistan vollständig vertrieben sein werden und auch sonst zukünftig Bedingungen in Afghanistan herrschen, die für die Afghanen auskömmlich und für den Westen problemlos sein würden.

Mit Illusionen hilft man niemanden, erst recht nicht den Afghanen!

Denn die Taliban haben den letzten Bürgerkrieg beendet, und man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass auch die derzeitigen kriegerischen Handlungen erst nach Machtergreifung der Taliban ihr Ende finden werden.

Alles menschliche Interagieren basiert auf >der Art des Denkens der betreffenden Personen<, und “diese Art des Denkens” unterscheidet sich in Afghanistan ganz erheblich von den Üblichkeiten in Europa oder den USA, und diese Trivialität ist endlich zur Kenntnis zu nehmen!


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Freitag, 22. November 2019

MERKEL HAT IHR AMT FÜR IHRE PERVERSE IDEOLOGIE MISSBRAUCHT!


Nicht erst seit 2015, sondern bereits seit 2013 war MERKEL über “die Bewegungen der Syrer” genau informiert. Sie unternahm aber nichts, sie änderte nicht einmal Rechtsverordnungen, sondern freute sich 2015 sichtlich, dass die Syrer tatsächlich kamen, weil sie >mittels der Syrer Europa zu einem offenen Zuwanderungsgebiet für alle Interessierten dieser Welt machen wollte<: Jeder, der glaubt, dass es ihm in Europa besser gehen könnte, sollte kommen können, versorgt werden und bleiben dürfen — genau diese “hidden agenda”, diese Absicht und dieser “Plan MERKELS” ist durch ihre Äußerungen und Handlungen der Jahre 2015 bis 2017 absolut eindeutig bewiesen:

Denn MERKEL sagte diesbezüglich: “Grenzen nicht schließen”, “keine Gewalt”, “jeder, der kommt, wird aufgenommen und erhält ein Asylverfahren”, “abgelehnte Asylbewerber werden bleiben, dies zeige die Erfahrung, also müssen wir sie integrieren”. Folgerichtig stellte die Bundesregierung Milliarden für die so genannte “Integration” zur Verfügung, und dies oft >gegen den entschiedenen Willen der Bürger vor Ort, die diese Illegalen nie haben wollten<; die rhetorische Behauptung MERKELS, wonach die Syrer und anderen trotzdem Deutschland irgendwann wieder verlassen sollten, einmal sah sich MERKEL zu dieser leeren Floskel gezwungen, hat in diesem Kontext keinerlei Bedeutung!

Zudem, bereits Monate vor der Invasion durch MERKELS Freunde erklärte MERKEL im Sommerinterview des Jahres 2015, “dass die eigentliche Bewährungsprobe für Europa erst noch kommen werde“, und sie meinte damit die Millionen Illegaler aus aller Welt, die MERKEL nach Deutschland reinlassen wollte, um sie anschließend, so ihr teuflischer Plan, mittels Zwangsschlüssel auf ganz Europa zu verteilen. Dementsprechend schaltete die Bundesregierung Werbespots im Fernsehen, bei denen erklärt wurde, dass es darum gehen würde, anderen, die im Herkunftsland keine echte Chance hätten, in Deutschland eine berufliche und soziale Chance zu geben. In diesen Werbespots wurden die Illegalen Deutschen vollkommen gleichgestellt (!), diese Gleichsetzung wurde visuell eindeutig vermittelt: Jeder, der illegal nach Deutschland kommt, sollte hier faktisch wie ein Staatsbürger leben. Es ging überhaupt nicht um Asyl, MERKELS Syrer waren ohnehin nie asylberechtigt (!), sondern MERKEL erklärte dazu ganz offen, dass >via Handy jetzt alle Welt sehen würde wie wir leben<, und, so MERKEL, dies sei Teil und Preis der Globalisierung, dass >jetzt alle, die auch so wie wir leben wollen, zu uns kommen werden< (und wie wir bei uns leben dürfen).

Nicht Rechtsstaatlichkeit, nicht ihre Mandatsbindung an ihren Eid und den Willen ihrer Fraktion und Partei, erst recht nicht persönliche Verantwortung oder gar Klugheit, sondern ganz allein >die perversen seelischen Bedürfnisse dieses Pastorentöchterchens aus Templin< waren Maßstab des Handelns dieser satanischen Person.

Dass MERKELS Machenschaften vor allem wegen ORBAN und dem Einfluss der AfD “ausgebremst” wurden und nur noch halbherzig in Form des dubiosen Türkeiabkommens und der weltfremden Afrikapolitik MERKELS bis heute Bestand haben - offen sind die Grenzen immer noch, immer noch kann jeder, der nur entschlossen genug ist, nach Europa kommen, um sich versorgen zu lassen, Massenabschiebungen finden bis heute nicht statt - ändert gar nichts an der Niedertracht und der Bösartigkeit des merkelschen Handelns und der merkelschen Absichten und Planungen.

Mit Untreue in Milliardenhöhe, permanentem Eidbruch, Verfassungsbrüchen (u. a. Missachtung des Willens ihrer Fraktion) und millionenfachem Rechtsbruch schleuste sie Personen ins Land, die weder nach der Genfer Flüchtlingskonvention, die >nur akut Bedrohten VORÜBERGEHEND Schutz gewährt (spätestens in der Türkei waren sie aber nicht mehr in einem Kriegsgebiet)< noch nach dem deutschen Grundgesetz, das >die Asylgewährung für Kriegsflüchtlinge ausdrücklich ausschließt (Kriegsflüchtlinge sind ausschließlich nach den Vorgaben der Genfer Flüchtlingskonvention zu behandeln)<, hätten aufgenommen werden dürfen. MERKEL hat hunderttausende Illegale und Unberechtigte ins Land geholt.

MERKEL wollte >die freie Zuwanderung nach Europa für jedermann< ertricksen und erschleichen! MERKELS VERRAT WAR VON VORN BIS HINTEN DURCHGEPLANT, und alle Probleme der Gegenwart, vom Brexit über TRUMP bis hin zur Spaltung Europas, hätte es ohne MERKELS Kriminalität nie gegeben!

Für diese Verbrechen MERKELS gibt es keine Entschuldigung, zumal MERKEL die Bürger von Anfang an belog, sie ihre wahren Motive und Absichten hinter immer neuen Begriffen und Ausflüchten verbarg, MERKEL und ihre CDU belügen die Bürger diesbezüglich bis heute (!), und von Rechts wegen muss sie vor Gericht und lebenslang ins Zuchthaus. Auch moralisch ist ihre Schuld überbordernd: Sie ist, gleich nach HITLER, der schlimmste deutsche Politiker aller Zeiten!

Religiös formuliert: “Der Teufel wird sie holen!”

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Dienstag, 19. November 2019


HABERMAS HAT DIE PHILOSOPHIE UND DAMIT SICH SELBST LÄCHERLICH GEMACHT



Dieses Foto wurde vom Suhrkampverlag veröffentlicht (siehe Link unten)


HABERMAS behauptete schon vor Jahren, dass Philosophie heutzutage nur Philosophiegeschichte, Erkenntnistheorie und Philosophien einzelnen Spezialgebiete sein könne, also „kein großer Wurf“, keine Philosophie im eigentlichen Sinne, kein innovatives Gesamtverständnis unserer Existenz mehr möglich wäre. Dies halte ich für dreisten Unsinn, und nur jemand wie HABERMAS, der zugegebenermaßen >immer andere brauchte, um selbst etwas zu verstehen<, also allein nie etwas vermochte, und der folgerichtig die Kommunikation selbst zur Philosophie erhob, musste zu diesen äußerst bescheidenen Schlussfolgerungen und sich selbst „kastrierenden“ Annahmen logischerweise zwingend kommen. Seine diesbezüglichen Erläuterungen sind ein ärmliches und sogar elendes Fazit, und sie sind sogar eine Ausrede für sein eigenes philosophisches Unvermögen.

Auch sein neuestes Werk (HABERMAS: „Auch eine Geschichte der Philosophie“ 2019), das offenbar sein Lebenswerk zusammenfassen soll, ist folgerichtig auch nur eine Philosophiegeschichte und somit keine echte Philosophie. Denn er trägt nur Kommentare zu bestehenden Philosophien vor und leistet keine eigenständige innovative Weiterentwicklung, und er legt erst recht keine neue Gesamtkonzeption vor. Aber nur neue systematische Philosophie wäre echte Philosophie, HABERMAS ist nur ein eigenwilliger Philosophiehistoriker und dabei “ein spitzfindiger Schamane artifizieller Unterstellungen” und somit nicht wirklich ein Philosoph.

Zu kritisieren ist auch, dass HABERMAS in seinem philosophiehistorischen Werk („Auch eine Geschichte der Philosophie“) wiederum selbst einem Mythos zum Opfer fällt: Denn er glaubt angeblich, dass die Vorstellungen der Menschen mit dem, was er als Geistesgeschichte nachzuweisen gedenkt, identisch gewesen wären. Die Fähigkeiten, die wir heute Vernunft nennen, hätten Menschen somit erst gehabt, nachdem diese Begrifflichkeit eingeführt und über Jahrhunderte durch Philosophen nach und nach öffentlich gemacht wurden. Dieser “Eigenmythos der habermasschen Philosophie” ist lächerlich! Denn selbstverständlich haben Menschen schon immer alle möglichen Gedankenspiele und Fähigkeiten gehabt, und dafür war nie die formale Beschreibung irgendwelcher Philosophen oder Theologen notwendig.

Umgekehrt ist das heutige Gerede über Vernunft und dergleichen in keiner Weise weniger manipulativ oder weniger autoritär. Dies wird auch bei HABERMAS überdeutlich, der, >sich selbst anmaßend als Erzieher der Massen dünkend<, diesbezüglich eine geradezu „totalitär priesterliche Deutungshoheit“ beansprucht. Es ist somit irrig zu glauben, dass (ganz allein) aufgrund von Begrifflichkeiten irgendetwas anders wäre. An der mythenhaften Lenkung von Weltbildern und Meinungen, heute nennt man die Legenden “Narrativ” (zunehmend auch "Frame"), hat sich überhaupt nichts geändert. Auch das Ausmaß an “Selbstverwirrung”, “Selbstverfangenheit”, “Selbstverstellung” und einer stets nur “selektiven Kenntnisnahme von Wirklichkeit” dürfte sich nicht verändert haben. Warum auch.

Rationalität beziehungsweise Vernunft oder die von HABERMAS in seinem aktuellen Buch ersatzweise wie Fetische benutzten Begriff “Glaube und Wissen” sind zunächst nur hohle Worte und ein Abstraktum, und nur die jeweiligen inhaltlichen Voraussetzungen und Zielstellungen erhellen den tatsächlichen Kontext und das wirklich vorliegend Gemeinte, und, so verstanden, gab es immer schon Vernunft und ist das aktuelle Geschehen weder mehr noch weniger vernünftig als alles, was in der Vorgeschichte geschah.

Denn >>innerhalb der jeweils existierenden Lebenswelt wird die Ebene des Mythos nie verlassen<<; es ist eine Illusion, die Folge eigener Unerfahrenheit oder sogar eine große Dummheit zu glauben, dass Menschen in Gemeinschaft zu etwas anderem fähig wären, und, wie beschrieben, AUCH UND SOGAR HABERMAS FÄLLT NUR AUF SEINEN EIGENEN MYTHOS HEREIN und steht in keiner Weise distanziert dazu oder “über den Dingen”!

Somit hat HABERMAS auch mit seinem letzten Buch wieder mal nur „einen Purzelbaum geschlagen“, gemeint ist, dass er lediglich das, was als Eigenbild und Selbstverständnis von Philosophen seines Schlages emphatisch, ja sogar „religiös priesterlich“ als gewesene Wirklichkeit geglaubt und (fast schon in liturgischem Form) zelebriert wird, als tatsächlich chronologisches Geschehen einer Selbstentfaltung des Geistes oder einer zuvor offenbar verborgenen Vernunft behauptet, und das ist ein logischer Zirkel, der bestenfalls unterhaltsam und sicher Ausdruck eines „Diskussionsstandes“ bei bestimmten Philosophieprofessoren sein kann, aber substantiell ist dieses ganze Geschwätz leider nicht.

Aus den schlichten Selbstspiegelungen, die HABERMAS lebenslang vortrug, aus dem „logischen Zirkel“, wonach das, was er zufällig mit seinen „Peers“ (HABERMAS selbst hat es so genannt) zur Gewissheit >verklärt und vereinbart< hat, das Wahre und einzig Wahre sei, ergibt sich leider gar nichts! Denn dies ist keine Philosophie, sondern nur “religiöse Attitüde”, also reiner Unfug (für einen Philosophen)!

Wie die Katholische Kirche, die eine vollkommen widersprüchliche Entwicklung ihres Glaubens kurzerhand als stringente Chronologie und Wirken des Heiligen Geistes behauptet, so versucht HABERMAS seit Jahrzehnten mit seinen Zurechtlegungen der Philosophiegeschichte ein Konstrukt und sogar eine Glaubenslehre plausibel zu machen, aus der er dann seine eigenwilligen, willkürlichen und (im beschriebenen Kontext) leider unsinnigen Schlüsse ziehen will. Denn seine “Stellungnahmen zu aktuellen politischen Fragen”, die er in den letzten Jahrzehnten immer wieder lancierte, basieren eben nicht auf systematischen philosophischen Überlegungen, die betrieb HABERMAS nie, sondern sind “Einfälle von der Seite”, also Äußerungen, die HABERMAS in seiner Eigenschaft als gewöhnlicher Stammtischteilnehmer hätte haben können, und entsprechend lebensfremd, unpraktikabel, ahnungslos und bedeutungslos sind seine diesbezüglichen beliebigen Vorschläge (zur Weltverbesserung).

Anstatt die von HABERMAS wieder einmal versuchte Kanonisierung überkommener Selbstbilder (seiner Philosophie) zu repetieren und damit wieder mal einem äußerst bedenklichen Mythos in die Falle zu gehen, hätte HABERMAS gefälligst NEUE PHILOSOPHIE ENTWICKELN MÜSSEN, die das Alte in ganz anderem Licht erscheinen oder besser gänzlich verblassen lässt -; denn nur das zählt; nur das ist GEIST, nur darum geht es! Alte Männer wie HABERMAS, die suggerieren wollen, dass es keine echte Philosophie mehr geben könne und somit nur noch „das vorgeblich kluge Geschwätz“ bleibt beziehungsweise, genauer, eine >>durch sprachlichen Bluff der Öffentlichkeit nicht mehr erkennbare Trivialität<< an die Stelle echter Philosophie zu treten hat, brauchen wir jedenfalls nicht.

HABERMAS HAT KEINEN BEITRAG ZUR AUFKLÄRUNG GELEISTET, sondern nur Unwissenheit und Verwirrung gefördert, weil er >mit seinen sprachlichen Bluffs<, mit seinen überladenen, vorsätzlich sachlich irreführend verfassten Texten beim Bürger den Eindruck erweckte (und erwecken wollte), dass das eigene Urteil der Bürger sicherlich nicht das angemessene und relevante sein könne, sondern HABERMAS selbst der Maßstab sein müsse. Genau dies, die >Zurückweisung (des Bürgers) in die Entmündigung<, die Degradierung des Bürgers zu einer Person, die zwar ihren Verstand gebrauchen soll, aber zugleich als dazu faktisch nicht befähigt eingestuft wird, ist RADIKAL ANTIAUFKLÄRERISCH — HABERMAS IST EINE SCHANDE; er soll sich schämen!

HABERMAS hat die Philosophie und damit sich selbst lächerlich gemacht!


Link zur Verlagsseite (Buchveröffentlichung November 2019):

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Freitag, 15. November 2019


ABWAHL VON BRANDNER IST SÜNDENFALL DER ALTPARTEIEN





Jeder Ausschussvorsitzende ist immer zugleich auch MANDATSTRÄGER und Parteipolitiker, und in diesen Eigenschaften ist er UNANTASTBAR. Die Altparteien haben sich mit der Abwahl von STEPHAN BRANDNER am 13.11.19 als Vorsitzender des Rechtsausschusses einen ungeheuerlichen Übergriff geleistet und sich damit endgültig als verkommene und überholte Bande dünkelhafter Träumer selbst bloßgestellt.

Denn wenn ein Abgeordneter der Meinung ist, dass UDO LINDENBERG das Bundesverdienstkreuz erhalten hat, WEIL ER DIE AFD KRITISIERTE, dann ist es nicht nur sein Recht, sondern sogar seine Pflicht dies im Parlament zum Ausdruck zu bringen. Der Begriff „Judaslohn“ ist dabei das in unserem Kulturkreis allseits verständliche und somit passende Schlagwort.

Zu glauben, dass sich aus der Pflicht zum ehrlichen Wort, von dem der Abgeordnete BRANDNER gebrauch machte, die Möglichkeit der Abwahl in einem Gremium des Parlamentsbetrieb ergibt, zeigt überdeutlich die Selbstverliebtheit und den “selbstreferentiellen Dünkel”, den diese aus der Zeit gefallenen und extrem-antidemokratischen Mitglieder des Bundestages aufweisen.

Es ist höchste Zeit, dass wir endlich Demokratie erreichen und der Bundestag die Bürger und nicht das Selbstbild weltfremder Spinner repräsentiert.


Dazu der Link der Presse:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article203452406/AfD-nach-Brandner-Abwahl-So-reagiert-die-Parteispitze-auf-Reporterfragen.html.

Link zur Veröffentlichung:

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Sonntag, 10. November 2019

FRAUENQUOTE WÄRE RÄTEREPUBLIKANISCH

und somit undemokratisch, da die Wahlen weder allgemein noch frei noch gleich wären …





LAMMERT ist dem 1. Januar 2018 Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung.

LAMMERT ist skeptisch (siehe Link unten) — 
dazu hier vorliegend ein weiterführender Kommentar:

Die Zeitgeistmode einer Frauenquote würde die >Demokratie als freien Wettbewerb um politische Lösungen< aufgeben. Nicht mehr Vertrauen, Kompetenz und Charisma, sondern die physische Repräsentanz bestimmter Bevölkerungsanteile im Parlament würde zur Grundlage der politischen Willensbildung in Deutschland.

Denn selbstverständlich müssten (bei einem solchen Systemwechsel) alle „Bevölkerungsteile“, also unter anderem auch Schwule und katholische Schwarzwaldbuben, entsprechend ihrem Anteil repräsentiert werden und, dies >wäre logisch zwingend, da es ja um Repräsentanz ginge< (siehe "ERLÄUTERUNG" ganz unten), in der Folge sollten auch >nur Schwarzwaldbuben über Schwarzwaldbuben< abstimmen dürfen, und schwule Schwarzwaldbuben hätten dann bei den Schwulen und bei den Schwarzwaldbuben je nur eine halbe Stimme (siehe "ERLÄUTERUNG" ganz unten).
.

Dies wäre ein vollkommen ANDERES SYSTEM, ES WÄRE WEDER OFFEN NOCH FREI, Politik würde nicht mehr „zum Marktgeschehen“, sondern die bestimmende Kategorie wäre eine „ständische“ beziehungsweise genauer sogar eine „RÄTEREPUBLIKANISCHE VERTRETUNG“ der Bürger.

Dass dies für einen „dynamischen Staat“, der nicht nur auf technische, sondern auch auf politische und gesellschaftliche Innovation hofft, keine Lösung sein kann und allenfalls Stagnation und damit der Verlust langfristiger Wettbewerbsfähigkeit die Folge wäre, sollte jedem sofort eingehen. Wir können uns so etwas gar nicht leisten, wenn wir uns nicht für die Drittklassigkeit entscheiden wollen.

Zudem ist das ganze diesbezügliche Geschwätz sachlicher Unsinn:
Denn in der freien Demokratie waren ALLE IMMER SCHON REPRÄSENTIERT, da die zu wählenden Politiker ja auch um Schwulenstimmen und die Stimmen von Schwarzwaldbuben usw. werben mussten und sie diese Stimmen nur bei entsprechender Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft erhalten konnten.

Allenfalls die NICHTWÄHLER wurden bisher nie berücksichtigt, und deshalb plädiere ich für eine WAHLPFLICHT, die die derzeit einzig vorhandene Nichtrepräsentanz im aktuellen politischen System überwinden würde.

Also KEINERLEI QUOTEN, SONDERN >>WAHLPFLICHT FÜR ALLE<<!
In Peru ist das Nichtwählen eine Straftat; was Peru kann, das können wir auch.

PS:
Auch die Gründung beziehungsweise Etablierung neuer Parteien sollte erleichtert werden. Neue Parteien sollten nach meiner Meinung bei den ersten drei Wahlen eine abgesenkte >Mindeststimmzahl von nur drei Prozent< (anstatt fünf Prozent) erreichen müssen.
Und die AfD sollte als neue Partei hofiert und nicht weiter „rausgedrängt“ werden. Man muss froh und sogar dankbar sein über jede Repräsentanz im Parlament, die bisher offensichtlich noch nicht vorhanden war !!!


ERLÄUTERUNG (ganz unten):

Wenn jemand argumentiert, dass er sich nur dann parlamentarisch repräsentiert fühlt, wenn “sein Personentypus”, der jeweils zu definieren wäre, anteilig im Parlament Sitze erhält, DANN MUSS UND DARF DER BETREFFENDE NUR “SEINESGLEICHEN” WÄHLEN, weil er andernfalls, durch sein Handeln, durch die Wahl einer Person, die nicht “seinesgleichen” ist, selbst beweisen würde, dass seine Behauptung, dass ihn andere nicht repräsentieren, offenbar nicht stimmt. Es wäre somit LOGISCH ZWINGEND, alles andere wäre nur absurd und dümmlich, dass beispielsweise bei einer Frauenquote die Frauen die Frauen und die Männer die Männer zu wählen hätten. Die Wahl wäre dann nicht mehr frei und auch nicht mehr allgemein und gleich.

In einer echten Demokratie mit allgemeinen, freien und gleichen Wahlen steht es jedem frei, neue Parteien für eventuell nicht oder nicht ausreichend repräsentierte Teile der Bevölkerung zu gründen. Die AfD ist dafür ein gutes und sehr positives Beispiel. Denn nur, wenn ein Bürger nicht mehr wählen geht, weil er keine Repräsentationsmöglichkeit mehr erkennen kann, ist er nicht repräsentiert. Daher muss, wie oben erläutert, die Neugründung von Parteien erleichtert werden.

Auch gegen die Gründung einer Frauenpartei, einer Schwulenpartei usw. könnte niemand etwas einwenden. Aber selbst diese “Spezialparteien” würden dann berechtigterweise darauf hoffen, dass sie auch von Personen gewählt werden würden, die dem Parteinamen nach nicht zu ihnen gehören. Die Repräsentation geschieht und gelingt somit in einer echten Demokratie mit allgemeinen, freien und gleichen Wahl, und die erwähnte “Räterepublik” brächte niemals nachhaltige Vorteile.


Link zur Pressemeldung:

Link zur Veröffentlichung:
https://medium.com/@dr.phil.martinhilpert/frauenquote-waere-raeterepublikanisch-9f235d005d92

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Mittwoch, 6. November 2019




DIE MORAL DER JUDEN UND DIE DER LUTHERFERNEN NEO-LUTHERANER IN DEUTSCHLAND IST UNVEREINBAR!

Die Selbsttäuschungen sollten beendet werden.




Prof. Dr. Reinhard Schramm, Vorsitzender der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen

Im Zusammenhang mit Halle und dem jüdischen Versöhnungsfest war in den letzten Tagen von jüdischer Seite, von Prof. Dr. Reinhard Schramm, viel über Liebe, und gemeint war damit die Akzeptanz aller anderen Menschen in gleicher Weise, die Rede.

Aber die Thorapassage, auf die man sich bezog, 3. Buch Moses Kapitel 19 ff., eignet sich für „ein liberales Liebesideal“ genauso wenig wie alle anderen Ausführungen der Thora, die im Judentum als Wort Gottes verstanden werden, weil auch im 3. Buch Moses im Kapitel 19 ff. geradezu seitenweise aufgelistet wird, wer alles unter welchen Umständen aus der Gemeinschaft ausgestoßen und oft sogar gesteinigt werden muss.

So ist im 3. Buch Moses im Kapitel 20 unter Vers 13 beispielsweise zu lesen:
„Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des Todes sterben. Blutschuld lastet auf ihnen.“ (Zitat aus Lutherbibel 1985)

Oder im 3. Buch Moses ist in Kapitel 21 in Vers 7 zu lesen:
„Sie (die jüdischen Männer) sollen keine Hure zur Frau nehmen noch eine, die nicht mehr Jungfrau ist oder die von ihrem Mann verstoßen ist; denn sie (die jüdischen Männer) sind heilig ihrem Gott“.

Judentum ist somit ein vollkommen anderes „Konzept“, mit dem „liberalen Zeitgeist der Gegenwart“ hat es ganz offensichtlich nichts zu tun.

Auch der von Prof. Dr. Reinhard Schramm zitierte Satz aus dem 3. Buch Moses Kapitel 19 Vers 18: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst, ich bin der Herr“, kann in keiner Weise „im christlichen Sinne umgedeutet“ werden, weil es im Judentum zwar den Schutz des einzelnen Fremden (auf der Wanderschaft beziehungsweise in Not) gibt, aber es gibt nicht die Idee der Feindesliebe und damit einhergehend die Sehnsucht nach Selbstaufgabe, mit der sich die Christen die meiste Zeit ihrer Geschichte auseinandergesetzt haben.

Diese in der Lutherbibel zu findende Passage (3. Moses 19.18) dürfte somit sprachlich krass missverständlich, also ein >>klarer extremer Übersetzungsfehler<< sein.
Denn allenfalls die Goldene Regel („was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem anderen zu“), die Hillel der Ältere als zentrale Figur des Judentums bereits im 1. Jh. v. Chr. zum Ausdruck gebracht haben soll, hat Gültigkeit im Judentum. Im Judentum gibt es aber keine (christliche) Selbstverleugnung, sondern es geht um die Einhaltung der Gesetze, oder, ganz anders ausgedrückt: “Leid wird im Christentum positiv als Prüfung umgedeutet”, im Judentum ist “Leid immer eine Strafe für die Missachtung von Gesetzen” (die Gesetze sind die Regeln und Vorschriften, die äußerlich zu beachten sind):

Leid ist christlich verstanden “eine Kontaktaufnahme”, “eine Zuwendung”, “eine Prüfung” und sogar “Teil der Liebe Gottes“: Die Erfahrung einer besonderen Gottesnähe inmitten von Leid ist millionenfach bezeugt — Leid ist jüdisch dagegen stets der “Beweis der Abwendung” und der “Strafe Gottes“ (und sonst nichts).

Beide Vorstellungen schließen sich gegenseitig aus, und, wie heute leider üblich, so zu tun als könne beides (zugleich) „als identisch“ gedacht werden und zeitgleich gültig sein, ist logischer Unfug, also dummes Zeug, und zudem theologisch Häresie und lebensweltlich eine LÜGE, neudeutsch: eine FAKENEWS: Religionen sind „Gedankengebäude“, regelrechte „Denksysteme“, und diese folgen immer ihren spezifischen Grundannahmen und Implikationen und sind deshalb überhaupt nicht als „irgendwie dasselbe“ vermittelbar.

Im Christentum geht es bei der Nächstenliebe um “den Kern der individuellen inneren Gotteserfahrung” oder sogar um “den Ankerpunkt der eigenen spirituellen und somit auch persönlichen menschlichen Entwicklung”, und in diesem Zusammenhang wird dann auch das Leid anderer zu “einer Anfrage Gottes an den Glauben und an die Seelenverfassung des einzelnen Christen”, und das eigene Leid, das der Helfende (oder ein auch nur demütig lebender Christ) oft genug durch “seine Aufopferung” (oder “Nichtaggressivität”) erfährt, wird ebenfalls “als Teil des Gesprächs mit Gott” verstanden. DER AUSGANGS- UND ENDPUNKT ALLER ÜBERLEGUNG IST >>INNERLICH<< — es geht um SPIRITUALITÄT!

Im Judentum ist die Kernaussage: “Der Nächste ist wie Du”, also hintergehe ihn nicht und erweise ihm Respekt und Zuwendung, und tue in Not das, was durch das Gesetz geboten, erlaubt und möglich ist; verlangt das Gesetz aber Verstoßung oder gar Tötung, dann ist jede Freundlichkeit oder Fürsorge vorbei, das Gesetz, also der Wille des jüdischen Gottes, ist zu vollzogen. DER AUSGANGS- UND ENDPUNKT ALLER ÜBERLEGUNG IST >>ÄUßERLICH<< — es geht um GESETZESFRÖMMIGKEIT!

Genau dies, die unbedingte Gültigkeit der Gesetze und die Notwendigkeit ihrer Einhaltung, zeigt auch die Geschichte vom barmherzigen Samariter, die den meisten Christen aus dem Neuen Testament gut bekannt sein dürfte.

Denn entgegen dem heutigen europäischen Eindruck handelt der Levit und erst recht der Priester keineswegs kaltherzig, wenn sie auf ihrem Weg zum Tempel in Jerusalem einen schwerverwundeten Mann halbtot liegenlassen. Vielmehr müssen sie sich gemäß der Gesetze koscher, also religiös rein halten, und dafür ist ihnen jeder Kontakt mit Blut, mit Sterben oder gar mit Toten verboten (z. B. 3. Buch Moses Kapitel 21 usw.).

Der Mann aus Samaria, der Samariter, muss sich an diese Gebote der Juden von Jerusalem, die auf dem Berg Moriah opferten, aber nicht halten, für ihn gelten diese Gesetze nicht, weil er einer viel älteren jüdischen Tradition angehört, auch heute gibt es noch Nachfahren dieser auf dem Berg Garazim opfernden Juden im Westjordanland im Palästinensergebiet in der Nähe von Nablus.

Diese ganz andere jüdische Theologie, die wir heute als Judentum kennen, entstand aus dem Umstand, dass die Juden von Jerusalem im 6. Jh. v. Chr. in Teilen in die babylonische Gefangenschaft verschleppt worden waren. Dort wurden sie von Persern befreit, und die sehr innovative Religion der Perser, sie verehrten in einer reinen Flamme den Gott Ahura Mazda (heute als Parsenreligion bezeichnet), inspirierte die Juden zu einer fundamentalen Weiterentwicklung und Veränderung ihrer Religion, das uns bekannte Judentum entstand erst durch die Konfrontation der Juden mit den Persern in Babylon, und die für das Judentum charakteristische Gesetzesfrömmigkeit wurde nach Christus im pharisäischen und schließlich rabbinischen Judentum sogar noch intensiviert und extrem ausgeweitet (die Formulierung dazu lautet: „einen Zaun um das Gesetz machen“, also sicherheitshalber alle Gebote in ihrer Befolgung übertreiben).

Die christlichen Liebesideale, die immer die Selbstaufgabe im Visier hatten, haben mit dem jüdischen Denken also überhaupt gar nichts zu tun, weil >eine exakte Gesetzesbefolgung bei den Juden< und >eine sentimentale, mystische unpräzise Handlungsdoktrin der Nächstenliebe bei den Christen< nicht als dasselbe gedacht, unterstellt oder auch nur fantasiert werden kann, und deshalb sollte man auf jüdischer Seite von missverständlichen Ansprachen auch Abstand nehmen.

Denn es besteht andernfalls die Gefahr, dass „die erwähnten Reden“, „diese Schattentheater“, bei denen mittels Begriffen, bestimmten Behauptungen und regelrechten Posen „ein Gefühl des Rechthabens suggeriert werden soll“, dass diese missverständlichen Reden nur zur Verwirrung beitragen und, wenn man so will, mittelbar sogar zur Volksverhetzung führen, und inhaltlich wird weder das geistesgeschichtlich tatsächliche Geschehen erkennbar gemacht noch irgend ein Beitrag zur Gegenwart geleistet.

„Geleistet“, lebensweltlich wirksam gemacht und erbracht durch diesen Missbrauch wird lediglich „Hass und Hetze gegen die AfD“, und somit wird genau das Gegenteil dessen getan, was vordergründig behauptet wurde.

Aber in Deutschland sollten weder die Lutheraner, genauer die heutigen lutherfernen Neo-Lutheraner (offizielle Selbstbezeichnung: EKD), noch irgendeine jüdische Gruppierung Volksverhetzung und Hass und Hetze betreiben oder auch nur betreiben dürfen!

Ich denke, dass dieser Beitrag verständlich war und beachtet werden sollte.

PS:

Die im 6. Jh. v. Chr. in Babylon gefangen gehaltenen Juden waren Geiseln, die sicherstellen sollten, dass vom fernen Jerusalem keine offenen oder heimtückischen Feindseligkeiten ausgehen. Im Falle eines Kriegsausbruchs von judäischer Seite hätte man die in Ghettos lebenden Juden in Babylon hingerichtet.

In exakt gleicher Weise verstand HITLER die Juden in Deutschland, er hatte dies in seiner Rede im Sportpalast am 31.01.1939 unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Das „Weltjudentum“, das er in Amerika und in Russland vermutete, würde, so seine wirklichkeitsfremde Vorstellung, dafür sorgen, dass die Amerikaner nicht in den Krieg eintreten. HITLER wusste nicht, dass es „das Weltjudentum gemäß seiner Vorstellung” gar nicht gab, und nach dem Kriegseintritt der Amerikaner vollzog HITLER die 1939 angedrohte Tötung seiner jüdischen Geiseln. Davor, also vor Beginn der großen Kriege, wollte HITLER die Juden nur loswerden, sogar die Ausreise aller deutschen Juden nach Madagaskar war versucht worden, weltweit bot HITLER die deutschen Juden vergeblich an, und, wichtig dabei, >einen Tötungsplan der Juden von Anfang an gab es eben nicht<! Auch in „Mein Kampf“ ist nichts von der Ermordung aller Juden oder gar von „der Endlösung der Judenfrage“ zu lesen.

Auch diese Sachverhalte, die jeder Politiker wider besseren Wissens regelmäßig falsch darstellt, sollten endlich wahrheitsgemäß vorgetragen werden.


Link zur Veröffentlichung:
https://medium.com/@dr.phil.martinhilpert/die-moral-der-juden-und-die-der-lutherfernen-neo-lutheraner-in-deutschland-sind-unvereinbar-5abb48fcc4d


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