FRAUENQUOTE WÄRE RÄTEREPUBLIKANISCH
und somit undemokratisch, da die Wahlen weder allgemein noch frei noch gleich wären …
LAMMERT ist skeptisch (siehe Link unten) —
dazu hier vorliegend ein weiterführender Kommentar:
Die Zeitgeistmode einer Frauenquote würde die >Demokratie als freien Wettbewerb um politische Lösungen< aufgeben. Nicht mehr Vertrauen, Kompetenz und Charisma, sondern die physische Repräsentanz bestimmter Bevölkerungsanteile im Parlament würde zur Grundlage der politischen Willensbildung in Deutschland.
Denn selbstverständlich müssten (bei einem solchen Systemwechsel) alle „Bevölkerungsteile“, also unter anderem auch Schwule und katholische Schwarzwaldbuben, entsprechend ihrem Anteil repräsentiert werden und, dies >wäre logisch zwingend, da es ja um Repräsentanz ginge< (siehe "ERLÄUTERUNG" ganz unten), in der Folge sollten auch >nur Schwarzwaldbuben über Schwarzwaldbuben< abstimmen dürfen, und schwule Schwarzwaldbuben hätten dann bei den Schwulen und bei den Schwarzwaldbuben je nur eine halbe Stimme (siehe "ERLÄUTERUNG" ganz unten).
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Dies wäre ein vollkommen ANDERES SYSTEM, ES WÄRE WEDER OFFEN NOCH FREI, Politik würde nicht mehr „zum Marktgeschehen“, sondern die bestimmende Kategorie wäre eine „ständische“ beziehungsweise genauer sogar eine „RÄTEREPUBLIKANISCHE VERTRETUNG“ der Bürger.
Dass dies für einen „dynamischen Staat“, der nicht nur auf technische, sondern auch auf politische und gesellschaftliche Innovation hofft, keine Lösung sein kann und allenfalls Stagnation und damit der Verlust langfristiger Wettbewerbsfähigkeit die Folge wäre, sollte jedem sofort eingehen. Wir können uns so etwas gar nicht leisten, wenn wir uns nicht für die Drittklassigkeit entscheiden wollen.
Zudem ist das ganze diesbezügliche Geschwätz sachlicher Unsinn:
Denn in der freien Demokratie waren ALLE IMMER SCHON REPRÄSENTIERT, da die zu wählenden Politiker ja auch um Schwulenstimmen und die Stimmen von Schwarzwaldbuben usw. werben mussten und sie diese Stimmen nur bei entsprechender Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft erhalten konnten.
Allenfalls die NICHTWÄHLER wurden bisher nie berücksichtigt, und deshalb plädiere ich für eine WAHLPFLICHT, die die derzeit einzig vorhandene Nichtrepräsentanz im aktuellen politischen System überwinden würde.
Also KEINERLEI QUOTEN, SONDERN >>WAHLPFLICHT FÜR ALLE<<!
In Peru ist das Nichtwählen eine Straftat; was Peru kann, das können wir auch.
PS:
Auch die Gründung beziehungsweise Etablierung neuer Parteien sollte erleichtert werden. Neue Parteien sollten nach meiner Meinung bei den ersten drei Wahlen eine abgesenkte >Mindeststimmzahl von nur drei Prozent< (anstatt fünf Prozent) erreichen müssen.
Und die AfD sollte als neue Partei hofiert und nicht weiter „rausgedrängt“ werden. Man muss froh und sogar dankbar sein über jede Repräsentanz im Parlament, die bisher offensichtlich noch nicht vorhanden war !!!
In einer echten Demokratie mit allgemeinen, freien und gleichen Wahlen steht es jedem frei, neue Parteien für eventuell nicht oder nicht ausreichend repräsentierte Teile der Bevölkerung zu gründen. Die AfD ist dafür ein gutes und sehr positives Beispiel. Denn nur, wenn ein Bürger nicht mehr wählen geht, weil er keine Repräsentationsmöglichkeit mehr erkennen kann, ist er nicht repräsentiert. Daher muss, wie oben erläutert, die Neugründung von Parteien erleichtert werden.
Auch gegen die Gründung einer Frauenpartei, einer Schwulenpartei usw. könnte niemand etwas einwenden. Aber selbst diese “Spezialparteien” würden dann berechtigterweise darauf hoffen, dass sie auch von Personen gewählt werden würden, die dem Parteinamen nach nicht zu ihnen gehören. Die Repräsentation geschieht und gelingt somit in einer echten Demokratie mit allgemeinen, freien und gleichen Wahl, und die erwähnte “Räterepublik” brächte niemals nachhaltige Vorteile.
ERLÄUTERUNG (ganz unten):
Wenn
jemand argumentiert, dass er sich nur dann parlamentarisch
repräsentiert fühlt, wenn “sein Personentypus”, der jeweils zu
definieren wäre, anteilig im Parlament Sitze erhält, DANN MUSS UND DARF
DER BETREFFENDE NUR “SEINESGLEICHEN” WÄHLEN, weil er andernfalls, durch
sein Handeln, durch die Wahl einer Person, die nicht “seinesgleichen”
ist, selbst beweisen würde, dass seine Behauptung, dass ihn andere nicht
repräsentieren, offenbar nicht stimmt. Es wäre somit LOGISCH ZWINGEND,
alles andere wäre nur absurd und dümmlich, dass beispielsweise bei einer
Frauenquote die Frauen die Frauen und die Männer die Männer zu wählen
hätten. Die Wahl wäre dann nicht mehr frei und auch nicht mehr allgemein und gleich.
In einer echten Demokratie mit allgemeinen, freien und gleichen Wahlen steht es jedem frei, neue Parteien für eventuell nicht oder nicht ausreichend repräsentierte Teile der Bevölkerung zu gründen. Die AfD ist dafür ein gutes und sehr positives Beispiel. Denn nur, wenn ein Bürger nicht mehr wählen geht, weil er keine Repräsentationsmöglichkeit mehr erkennen kann, ist er nicht repräsentiert. Daher muss, wie oben erläutert, die Neugründung von Parteien erleichtert werden.
Auch gegen die Gründung einer Frauenpartei, einer Schwulenpartei usw. könnte niemand etwas einwenden. Aber selbst diese “Spezialparteien” würden dann berechtigterweise darauf hoffen, dass sie auch von Personen gewählt werden würden, die dem Parteinamen nach nicht zu ihnen gehören. Die Repräsentation geschieht und gelingt somit in einer echten Demokratie mit allgemeinen, freien und gleichen Wahl, und die erwähnte “Räterepublik” brächte niemals nachhaltige Vorteile.
Link zur Pressemeldung:
Link zur Veröffentlichung:
https://medium.com/@dr.phil.martinhilpert/frauenquote-waere-raeterepublikanisch-9f235d005d92
https://medium.com/@dr.phil.martinhilpert/frauenquote-waere-raeterepublikanisch-9f235d005d92
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