HABERMAS HAT DIE PHILOSOPHIE UND DAMIT SICH SELBST LÄCHERLICH GEMACHT

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HABERMAS
behauptete schon vor Jahren, dass Philosophie heutzutage nur
Philosophiegeschichte, Erkenntnistheorie und Philosophien einzelnen
Spezialgebiete sein könne, also „kein großer Wurf“, keine Philosophie im
eigentlichen Sinne, kein innovatives Gesamtverständnis unserer Existenz
mehr möglich wäre. Dies halte ich für dreisten Unsinn, und nur jemand
wie HABERMAS, der zugegebenermaßen >immer andere brauchte, um selbst
etwas zu verstehen<, also allein nie etwas vermochte, und der
folgerichtig die Kommunikation selbst zur Philosophie erhob, musste zu
diesen äußerst bescheidenen Schlussfolgerungen und sich selbst
„kastrierenden“ Annahmen logischerweise zwingend kommen. Seine
diesbezüglichen Erläuterungen sind ein ärmliches und sogar elendes
Fazit, und sie sind sogar eine Ausrede für sein eigenes philosophisches
Unvermögen.
Auch
sein neuestes Werk (HABERMAS: „Auch eine Geschichte der Philosophie“
2019), das offenbar sein Lebenswerk zusammenfassen soll, ist
folgerichtig auch nur eine Philosophiegeschichte und somit keine echte
Philosophie. Denn er trägt nur Kommentare zu bestehenden Philosophien
vor und leistet keine eigenständige innovative Weiterentwicklung, und er
legt erst recht keine neue Gesamtkonzeption vor. Aber nur neue
systematische Philosophie wäre echte Philosophie, HABERMAS ist nur ein
eigenwilliger Philosophiehistoriker und dabei “ein spitzfindiger
Schamane artifizieller Unterstellungen” und somit nicht wirklich ein
Philosoph.
Zu
kritisieren ist auch, dass HABERMAS in seinem philosophiehistorischen
Werk („Auch eine Geschichte der Philosophie“) wiederum selbst einem
Mythos zum Opfer fällt: Denn er glaubt angeblich, dass die Vorstellungen
der Menschen mit dem, was er als Geistesgeschichte nachzuweisen
gedenkt, identisch gewesen wären. Die Fähigkeiten, die wir heute
Vernunft nennen, hätten Menschen somit erst gehabt, nachdem diese
Begrifflichkeit eingeführt und über Jahrhunderte durch Philosophen nach
und nach öffentlich gemacht wurden. Dieser “Eigenmythos der
habermasschen Philosophie” ist lächerlich! Denn selbstverständlich haben
Menschen schon immer alle möglichen Gedankenspiele und Fähigkeiten
gehabt, und dafür war nie die formale Beschreibung irgendwelcher
Philosophen oder Theologen notwendig.
Umgekehrt
ist das heutige Gerede über Vernunft und dergleichen in keiner Weise
weniger manipulativ oder weniger autoritär. Dies wird auch bei HABERMAS
überdeutlich, der, >sich selbst anmaßend als Erzieher der Massen
dünkend<, diesbezüglich eine geradezu „totalitär priesterliche
Deutungshoheit“ beansprucht. Es ist somit irrig zu glauben, dass (ganz
allein) aufgrund von Begrifflichkeiten irgendetwas anders wäre. An der
mythenhaften Lenkung von Weltbildern und Meinungen, heute nennt man die
Legenden “Narrativ” (zunehmend auch "Frame"), hat sich überhaupt nichts geändert. Auch das Ausmaß
an “Selbstverwirrung”, “Selbstverfangenheit”, “Selbstverstellung” und
einer stets nur “selektiven Kenntnisnahme von Wirklichkeit” dürfte sich
nicht verändert haben. Warum auch.
Rationalität
beziehungsweise Vernunft oder die von HABERMAS in seinem aktuellen Buch
ersatzweise wie Fetische benutzten Begriff “Glaube und Wissen” sind
zunächst nur hohle Worte und ein Abstraktum, und nur die jeweiligen
inhaltlichen Voraussetzungen und Zielstellungen erhellen den
tatsächlichen Kontext und das wirklich vorliegend Gemeinte, und, so
verstanden, gab es immer schon Vernunft und ist das aktuelle Geschehen
weder mehr noch weniger vernünftig als alles, was in der Vorgeschichte
geschah.
Denn
>>innerhalb der jeweils existierenden Lebenswelt wird die Ebene
des Mythos nie verlassen<<; es ist eine Illusion, die Folge
eigener Unerfahrenheit oder sogar eine große Dummheit zu glauben, dass
Menschen in Gemeinschaft zu etwas anderem fähig wären, und, wie
beschrieben, AUCH UND SOGAR HABERMAS FÄLLT NUR AUF SEINEN EIGENEN MYTHOS
HEREIN und steht in keiner Weise distanziert dazu oder “über den
Dingen”!
Somit hat HABERMAS auch mit seinem letzten Buch wieder mal nur „einen Purzelbaum geschlagen“, gemeint ist, dass er lediglich das, was als Eigenbild und Selbstverständnis von Philosophen seines Schlages emphatisch, ja sogar „religiös priesterlich“ als gewesene Wirklichkeit geglaubt und (fast schon in liturgischem Form) zelebriert wird, als tatsächlich chronologisches Geschehen einer Selbstentfaltung des Geistes oder einer zuvor offenbar verborgenen Vernunft behauptet, und das ist ein logischer Zirkel,
der bestenfalls unterhaltsam und sicher Ausdruck eines
„Diskussionsstandes“ bei bestimmten Philosophieprofessoren sein kann,
aber substantiell ist dieses ganze Geschwätz leider nicht.
Aus
den schlichten Selbstspiegelungen, die HABERMAS lebenslang vortrug, aus
dem „logischen Zirkel“, wonach das, was er zufällig mit seinen „Peers“ (HABERMAS selbst hat es so genannt)
zur Gewissheit >verklärt und vereinbart< hat, das Wahre und
einzig Wahre sei, ergibt sich leider gar nichts! Denn dies ist keine
Philosophie, sondern nur “religiöse Attitüde”, also reiner Unfug (für
einen Philosophen)!
Wie
die Katholische Kirche, die eine vollkommen widersprüchliche
Entwicklung ihres Glaubens kurzerhand als stringente Chronologie und
Wirken des Heiligen Geistes behauptet, so versucht HABERMAS seit
Jahrzehnten mit seinen Zurechtlegungen der Philosophiegeschichte ein
Konstrukt und sogar eine Glaubenslehre
plausibel zu machen, aus der er dann seine eigenwilligen, willkürlichen
und (im beschriebenen Kontext) leider unsinnigen Schlüsse ziehen will.
Denn seine “Stellungnahmen zu aktuellen politischen Fragen”, die er in
den letzten Jahrzehnten immer wieder lancierte, basieren eben nicht auf
systematischen philosophischen Überlegungen, die betrieb HABERMAS nie,
sondern sind “Einfälle von der Seite”, also Äußerungen, die HABERMAS in
seiner Eigenschaft als gewöhnlicher Stammtischteilnehmer hätte haben
können, und entsprechend lebensfremd, unpraktikabel, ahnungslos und
bedeutungslos sind seine diesbezüglichen beliebigen Vorschläge (zur
Weltverbesserung).
Anstatt
die von HABERMAS wieder einmal versuchte Kanonisierung überkommener
Selbstbilder (seiner Philosophie) zu repetieren und damit wieder mal
einem äußerst bedenklichen Mythos in die Falle zu gehen, hätte HABERMAS
gefälligst NEUE PHILOSOPHIE ENTWICKELN MÜSSEN, die das Alte in ganz
anderem Licht erscheinen oder besser gänzlich verblassen lässt -; denn
nur das zählt; nur das ist GEIST, nur darum geht es! Alte Männer wie
HABERMAS, die suggerieren wollen, dass es keine echte Philosophie mehr
geben könne und somit nur noch „das vorgeblich kluge Geschwätz“ bleibt
beziehungsweise, genauer, eine >>durch
sprachlichen Bluff der Öffentlichkeit nicht mehr erkennbare
Trivialität<< an die Stelle echter Philosophie zu treten hat, brauchen wir jedenfalls nicht.
HABERMAS HAT KEINEN BEITRAG ZUR AUFKLÄRUNG GELEISTET, sondern nur Unwissenheit und Verwirrung gefördert, weil er >mit seinen sprachlichen Bluffs<,
mit seinen überladenen, vorsätzlich sachlich irreführend verfassten
Texten beim Bürger den Eindruck erweckte (und erwecken wollte), dass das
eigene Urteil der Bürger sicherlich nicht das angemessene und relevante
sein könne, sondern HABERMAS selbst der Maßstab sein müsse. Genau dies, die
>Zurückweisung (des Bürgers) in die Entmündigung<, die
Degradierung des Bürgers zu einer Person, die zwar ihren Verstand
gebrauchen soll, aber zugleich als dazu faktisch nicht befähigt
eingestuft wird, ist RADIKAL ANTIAUFKLÄRERISCH — HABERMAS IST EINE
SCHANDE; er soll sich schämen!
HABERMAS hat die Philosophie und damit sich selbst lächerlich gemacht!
Link zur Verlagsseite (Buchveröffentlichung November 2019):
Link zur Veröffentlichung:
https://medium.com/@dr.phil. martinhilpert/habermas-hat- die-philosophie-und-damit- sich-selbst-laecherlich- gemacht-284e41048c1d
https://medium.com/@dr.phil.
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